Nach den 44. Tagen der deutschsprachigen Literatur


Einmal im Jahr sind in meinem Kalender vier Tage am Stück reserviert: Bachmann-Wettbewerb!

Seit vielen Jahren schon liebe ich es, die Lesungen und Jury-Diskussionen zu verfolgen und bin sehr dankbar, dass man auch in diesem Jahr (digitale Variante) Literatur diesen großen Platz eingeräumt hat.

Nun genieße ich die Nachlese zwischen ausgedruckten Texten der Autoren und meinen eigenen Notizen.

Wie erinnert man ein Leben? Wie macht man aus Autobiografie Literatur? (So wie es Helga Schubert gelungen ist, deren „später“ Preisgewinn Teil einer ganz besonderen Geschichte ist.)

Wie kann ich Erinnerungen so aufarbeiten, formulieren, dass sie be-rühren, dass ich den Leser mit meinen Geschichten mit-nehme?

An diesem Anspruch will ich mich auch weiterhin messen, nun – so empfinde ich es -noch etwas kritischer als zuvor.