21 Mai

Versteigerung

Am 17.05.2017 habe ich also meine bisher größte und längste Ausstellung
(Februar 2016 – Mai 2017) abgehängt.
Ein Dankeschön an dieser Stelle für die helfenden Hände und moralische Unterstützung von Frau Kathrin Ernst sowie meiner Freundin Brigitte.

Die 10 ausgewählten Bilder, die dort vorerst verbleiben werden beim Sommerfest
am 14. Juni 2017 versteigert.
70 Prozent des Erlöses gehen direkt an den Verein Josephine e.V., den ich damit in seiner Arbeit unterstützen möchte.
Das Sommerfest ist öffentlich, falls Sie mitbieten wollen, sind Sie herzlich eingeladen.
Unter anderem stehen zur Versteigerung bereit:

10 Mai

Inspiriert…

… von den „Scanner-Kompositionen“ von Rainer Zimmer –
ich berichtete unter „IBA vs. BBL“ darüber –
hier meine ersten Versuche:

07 Mai

IBA vs. BBL

Gestern also „Blumenbilder“ anschauen im Freizeitforum Marzahn, die IBA (Internationale Bilderausstellung – wechselnde Ausstellungen von Mai bis Oktober)
wurde durch den Präsidenten der bundesweiten Gesellschaft für Fotografie e.V., Hans-Jürgen Horn eröffnet. Ich gebe zu, ich bin ein klein wenig widerstrebend hingegangen, denn zeitgleich übertrug das Free-TV das erste Playoff-Spiel meiner Lieblings-Basketballmannschaft. (BBL=Basketball Bundesliga)

Aber es wurde, unabhängig von der großen und sehenswerten Fotoschau im Foyer, unerwartet ein sehr, sehr inspirierender Nachmittag.
Denn DAS sah ich so noch nicht.

Unter dem Titel „Scanner-Kompositionen“ zeigt Rainer Zimmer aus München noch bis zum 09.06.2017 seine Arbeiten.

Angefangen hatte er vor Jahren mit einem Ahornblatt, welches er auf einen Scanner legte; mit der Zeit wurden die Objekte und auch die Scanner anspruchsvoller.
Was dabei entsteht, entführt uns in eine neue Welt. Innenansichten von Pflanzen, Kompositionen, die aussehen wie gemalt, oft surreal schön, traumhaft.
Und dann schenkte er uns auch noch einen kostenlosen Einblick in seine Arbeit, zeigte und erklärte, verriet Tricks und Kniffe, beantwortete Fragen.
Diese Ausstellung lohnt sich definitiv!

Die „Schönen Wilden“ von Gisela Graehn-Baumann ( 20 Fotos  davon mit Versen von mir) sind dann ab 11.06.2017 dort zu sehen.

06 Mai

„Was uns trägt“

Unter diesem Titel zeigt der Fotograf Hans-Georg Kroiß ab morgen, dem  07.05.2017 an einem ganz besonderen Ort seine Fotos.
Wo: Museumspark Rüdersdorf, Heinitzstraße 9, 15562 Rüdersdorf
Vernissage: 15 Uhr, Eintritt für die Vernissage ist frei
Die Ausstellung können Sie vom 7. Mai – 28. Juli 2017 täglich von 10.00 – 18.00 Uhr besichtigen.

Ebenfalls am Sonntag, 07.05.2017 eröffnet Werner Hirsekorn seine Ausstellung
„Magische Natur“
im Kino Kiste, Heidenauer Straße 10, 12627 Berlin.
Vernissage: 16 Uhr, Eintritt frei
Seine ganz besonderen Naturfotos können Sie bis zum 05.06.2017 dort sehen.

 

 

05 Mai

„Fotos aus aller Welt zur IGA“

Samstag, 06.05.2017 14 Uhr Eröffnung der Ausstellung „Fotos aus aller Welt zur IGA“ im Freizeitforum Marzahn, Marzahner Promenade 55, 12679 Berlin.
Bis Oktober werden dort wechselnde Ausstellungen zu sehen sein.

Und – auch wir sind dabei!
Unter dem Titel „Die schönen Wilden“ wird das Gemeinschaftsprojekt
Gisela Graehn-Baumann (Foto) und Astrid Reimann (Text) ab 11.06.2017 einige Arbeiten zeigen.
Die Vernissage ist am 11.06.2017 um 14 Uhr geplant – Einzelheiten gebe ich rechtzeitig bekannt.


Foto und Gestaltung: Gisela Graehn-Baumann

 

 

01 Mai

„Vergänglichkeit“

nennt Thomas Ludewig seine Arbeiten aus Schwemmholz, die
vom 04. Mai bis 18. Juni 2017 im Kulturhaus Karlshorst zu sehen sind.

So beginnt mein Kunst-Mai – mit einem Besuch der Vernissage am
Mittwoch, 03. Mai 2017 um 19 Uhr im Foyer im 1. OG Kulturhaus Karlshorst, Treskowallee 112, 10318 Berlin. Der Eintritt ist frei.

Seine Arbeiten machen mich neugierig, zumal ich bald an die Ostsee reise und auch da immer Ausschau halte nach Angeschwemmtem.
Neugierig machen auch Redner und musikalischer Act:

Redner: Ortwin Bader-Iskraut, der „ als Moderator und Poetry Slammerder einmal  im Monat Dichterinnen und Dichter zum literarischen Wettstreit in das Kulturhaus Karlshorst einlädt.“

Musik: Leon (Crimson Sunday)

Weitere Aussichten auf Mai-Vernissagen u. a. folgen in den nächsten Tagen.

28 Apr

Morgenkuss

ich pflücke ein lachen und
leg es mir ins gesicht
und das gesicht in die sonne
dass ich gut wärme

ich fange die farben vom himmel
am weit geöffneten tag
und lasse sie schimmern und scheinen
dass ich nicht erblinde

so gehe ich auf die reise
im regenbogenkleid
und spreche nicht und singe nicht
dass ich den tag besser höre

und wenn ich heimkehre am abend
schenkt mein kind mir seine worte
und zündet mir ein feuer
dass ich nicht friere

 

 

 

23 Apr

Nachlese März – die Zweite

Nach einer Lesung wurde ich gefragt: „Das Fundbüro scheint Ihnen wirklich sehr wichtig zu sein.“
Ja, diese Geschichte begleitet mich schon seit vielen Jahren und ist doch immer wieder aktuell, sie scheint mit mir zu wachsen.
Ob ich denn auch selbst von Zeit zu Zeit in das Fundbüro gehe?
Ja, das tue ich (wieder) regelmäßig. Dem alten Mann, der dort immer noch wacht, kann ich schon lange nicht mehr auf seine Frage: „Ihr Alter?“ mit „Vierzig“ antworten.
Inzwischen bin ich „55“.
Aber er lacht mich auch nicht mehr aus und sagt:
„Und Sie meinen, dass es jetzt noch Sinn macht, nach einem verlorenen Traum zu suchen?“


Denn Sinn macht es immer.
So wurde im März 2017 aus einem wiedergefundenen Traum mein Buch, auf das ich sehr stolz bin.


Es müssen keine großen, schillernden Träume sein oder DIE Riesenveränderung-manchmal muss ich mich auch bis ins hinterste Regal durcharbeiten, um das zu finden, was ich gesucht habe. Manchmal fliegt die Feder „und berührt“ mitten im Alltag “ mein rechtes Ohr“.
Ich wünsche jedem einen Zugang zu seinem Fundbüro und kann nur aus eigener Erfahrung sprechen, meines war fast zehn Jahre lang verschüttet. Beim Freilegen hatte ich helfende Hände. Heute ist der Eingang so breit, dass ich auch andere Menschen mitnehmen kann auf diese Reise.
Vielleicht möchten Sie mir ja von Ihrer Reise ins Fundbüro erzählen? Schreiben Sie mir, wenn Sie mögen.

17 Apr

Nachlese März – die Erste

Ich mag das Wort Nachlese.
Nachträglich schauen, sortieren, auf-lesen, was war gut, wichtig…und dann nach vorne schauen.
Um so mehr freute ich mich über die Nachlese unserer Lesung, die mich mit einer Mail von Frau Christine Engel vom Grünen Haus Hellersdorf erreichte und die ich hier zitieren darf:

„Geschichten und Gedichte zu dem Thema „Fundbüro der Träume“ haben die Besucher des Kulturcafés im Grünen Haus für Hellersdorf wirklich zum Träumen gebracht. Frau Astrid Reimann hat mit Unterstützung von Herrn Christian Facius auf kurzweilige Weise eigene Texte gelesen. Es war die sensible, kenntnisreiche Sicht auf Dinge und Personen, die die aufmerksamen Zuhörer so manches Mal zum Schmunzeln brachte. Es war aber auch Nachdenkliches dabei. So klang der Nachmittag sicher bei den Zuhörern noch eine ganze Zeit nach. Wir würden uns freuen, bald einmal wieder etwas Literarisches von Frau Reimann hören zu dürfen.“

Sehr gerne. Vielleicht eine „zauberhafte“ Lesung zum Jahresende… Wir sind im Gespräch.